WÜRDEZENTRIERTE THERAPIE

Würdezentrierte Therapie

Die würdezentrierte Therapie macht einen grossen Teil meiner Arbeit aus. Als zertifizierte Anwenderin besuche ich Menschen in ihrer letzten Lebensphase – allerdings nicht im privaten Auftrag, sondern in Zusammenarbeit mit Institutionen.

Seit 2021 arbeite ich mit dem Hospiz im Werdenberg und der Palliativstation des Spitals Grabs (früher Altstätten), seit 2024 mit der Hospizbewegung Liechtenstein und seit 2025 mit dem Hospiz St. Gallen zusammen. Die Gespräche finden jeweils in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie dem pflegenden Fachpersonal statt.

Die Würdezentrierte Therapie wurde vom kanadischen Psychiater und Palliativmediziner Harvey Max Chochinov entwickelt. In einem persönlichen Gespräch entsteht ein Dokument, das festhält, was einem Menschen wichtig ist: Erinnerungen, Erfahrungen, Lebensweisheiten und Worte für die Menschen, die ihm nahestehen. Es ist ein persönliches Vermächtnis – für diejenigen, die bleiben.

Seit August 2026 bin ich Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde. Ich möchte dazu beitragen, für die Bedeutung von Würde am Lebensende zu sensibilisieren, die würdezentrierte Therapie bekannter zu machen und ihre Anliegen auch in die Öffentlichkeit zu tragen. Als Autorin und Anwenderin sehe ich mich dabei ein Stück weit als Brückenbauerin zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: patientenwuerde.de